
Quelle: Flickr/publik16
In Deutschland wurde eine riesige Studie durchgeführt, welche sich ausgiebig mit der Gewalttätigkeit von Jugendlichen auseinandersetzte. So ergab die Studie, dass im letzten Jahr jeder 6te Jugendliche Opfer von Kriminalitätwurde, wobei jeder achte sogar Opfer einer Körperverletzung wurde.
Interessant ist bei dieser Studie, dass nicht wie vielleicht von vielen erwartet Berlin an der Spitze von Gewalttätigkeit steht. So weist die Hauptstadt zwar einen enorm großen Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund auf und ist vor allem in den letzten Monaten immer wieder wegen schweren Körperverletzungen in den Medien aufgetaucht, jedoch unterscheidet sich Berlin kaum vom Bundesdurchschnitt. Dies darf man wahrscheinlich vor allem der guten Aufklärungsarbeit danken, welche in Berlin verstärkt durchgeführt wird.
Die Studie hat außerdem ergeben, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund häufiger gewalttätig werden, als die deutschen Jugendlichen. Dabei treten vor allem verstärkt die Jugendlichen aus Osteuropa und der Türkei in den Vordergrund. Wissenschaftler vermuten, dass dies vor allem mit dem Männerbild in ihrer Heimat zu tun hat. Genau deswegen wird auch zu solchen Themen Präventionsarbeit betrieben. Auch das Schulwänzen wird in Berlin stark sanktioniert und kontrolliert.
Wobei man jedoch in Erwartungen an Berlin bestätigt wurde war die Gewalttätigkeit in öffentlichen Verkehrsmitteln. So fand jede fünfte Gewalttat in der Hauptstadt dabei in S- oder U-Bahnen statt.
Gerade wenn man sich an die letzten Monate erinnert hat man schockierende Bilder im Kopf wie an S-Bahnhöfen ein Jugendlicher einen Mann zusammenschlägt und ihm dann noch mehrmals auf den Kopf tritt. Oder ein anderer Fall bei dem sich der Vater schützend vor seine Tochter stellt und anschließend von 3 17-jährigen krankenhausreif geschlagen wird.